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Was kostet eine Photovoltaikanlage 2026? Preise für Anlage und Speicher

Die wichtigste Frage vor jeder Solaranlage: Was kostet das? Hier stehen die Spannen, mit denen Sie 2026 rechnen können, und was den Preis bei Ihrem Haus nach oben oder unten treibt.

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Stand: 26. Oktober 2026 · von SK-Elektrotechnik, Elektro-Meisterbetrieb aus Mutlangen

Kurz gesagt

Eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus kostet 2026 je nach Größe und Dach meist rund 1.000 bis 1.500 Euro pro kWp, kleine Anlagen sind pro kWp teurer. Ein Batteriespeicher kommt mit etwa 500 bis 1.000 Euro pro kWh dazu. Für Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden fällt keine Mehrwertsteuer an.

Preise nach Anlagengröße

Eine amtliche Preisstatistik für Solaranlagen auf Einfamilienhäusern gibt es nicht. Vergleichsportale werten Angebote aus und kommen für 2026 auf folgende Spannen, schlüsselfertig und ohne Speicher [2]:

AnlagengrößeGesamtpreispro kWp
5 kWp6.000 bis 7.500 Euro1.200 bis 1.500 Euro
10 kWp10.000 bis 13.000 Euro1.000 bis 1.300 Euro
15 kWp13.500 bis 18.000 Euro900 bis 1.200 Euro

Ein zweites Portal nennt einen Durchschnitt von rund 1.015 Euro pro kWp bei einer Spanne von 900 bis 1.800 Euro [3]. Das Fraunhofer ISE gibt für kleine Dachanlagen bis 30 kWp 1.000 bis 2.000 Euro pro kWp an, allerdings mit Preisstand 2024 [1].

Je größer die Anlage, desto günstiger wird jedes kWp. Gerüst, Anmeldung und Elektroanschluss kosten bei 6 kWp fast so viel wie bei 12 kWp.

Was ein Batteriespeicher kostet

Für Heimspeicher nennt das Fraunhofer ISE 500 bis 1.000 Euro pro kWh nutzbarer Kapazität, inklusive Installation [1]. Aktuelle Marktberichte liegen mit 500 bis 800 Euro pro kWh im unteren Teil dieser Spanne [4]. Ein Speicher mit 10 kWh kostet damit grob 5.000 bis 10.000 Euro.

Wie groß der Speicher sein sollte, hängt vor allem davon ab, wie viel Strom Sie abends und nachts brauchen. Ein zu großer Speicher wird im Winter kaum voll und rechnet sich schlechter. Mit unserem Solarrechner sehen Sie, wie sich verschiedene Größen auf Ihre Unabhängigkeit auswirken. Einen Speicher können Sie auch später nachrüsten.

Kosten, die oft dazukommen

  • Zählerschrank: In älteren Häusern muss er für die Solaranlage häufig erneuert werden. Was dahintersteckt, steht im Ratgeber Zählerschrank erneuern.
  • Gerüst: Laut Vergleichsportal meist 500 bis 1.500 Euro, je nach Haus und Dachform [3].
  • Wallbox und Wärmepumpe: Wer sie gleich mitplant, spart einen zweiten Termin am Zählerschrank.
  • Notstrom: Nicht jeder Wechselrichter kann das Haus bei Stromausfall versorgen. Wenn Ihnen das wichtig ist, sagen Sie es vorher.

Ein seriöses Angebot nennt diese Posten ausdrücklich. Fehlen sie, kommen sie später als Nachtrag.

Mehrwertsteuer: 0 Prozent

Seit 2023 gilt für Solaranlagen auf und an Wohngebäuden ein Steuersatz von 0 Prozent, wenn die Anlage nicht mehr als 30 kWp hat [5]. Das gilt auch für den Speicher, wenn er zusammen mit der Anlage gekauft wird. Anlage und Speicher bilden dann eine Einheit [6]. Die Preise oben sind deshalb Endpreise.

Rechnet sich das?

Entscheidend ist, was eine selbst erzeugte Kilowattstunde kostet. Das Fraunhofer ISE kommt bei kleinen Dachanlagen ohne Speicher auf 6,3 bis 14,4 Cent pro kWh, mit Speicher auf 9,1 bis 22,5 Cent. Die niedrigen Werte gelten für Süddeutschland [1]. Strom aus dem Netz kostet Haushalte 2026 im Schnitt 37,0 Cent pro kWh [7].

Jede Kilowattstunde, die Sie selbst verbrauchen statt zu kaufen, spart also die Differenz. Den Rest speisen Sie ein und bekommen dafür eine feste Vergütung, mehr dazu im Ratgeber Einspeisevergütung 2026.

Woran Sie ein faires Angebot erkennen

  • Hersteller und Typ von Modulen, Wechselrichter und Speicher sind genannt.
  • Die Leistung steht in kWp, die Speichergröße in kWh nutzbarer Kapazität.
  • Gerüst, Zählerschrank, Anmeldung beim Netzbetreiber und Inbetriebnahme sind enthalten oder ausdrücklich ausgeschlossen.
  • Es gibt eine Ertragsschätzung für Ihr Dach, nicht nur einen Pauschalwert.
  • Sie wissen, wer montiert und wer später Ihr Ansprechpartner ist.

Wir kommen für das Angebot zu Ihnen, sehen uns Dach und Zählerschrank an und nennen Ihnen danach einen festen Preis für den vereinbarten Umfang.

Quellen

  1. Fraunhofer ISE: Stromgestehungskosten Erneuerbare Energien (Juli 2024)
  2. reduco.ai: Solaranlage Kosten nach Größe 2026, Marktschätzung eines Vergleichsportals (24.08.2026)
  3. 42watt: Photovoltaik Kosten 2026, Marktschätzung eines Vergleichsportals (14.07.2026)
  4. immowelt: Batteriespeicher nachrüsten 2026, aktuelle Preise (27.08.2026)
  5. § 12 Umsatzsteuergesetz
  6. PwC: Nullsteuersatz für Photovoltaikanlagen und Speicher, BMF-Schreiben vom 30.11.2023
  7. BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026 (21.08.2026)

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Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Was kostet eine 10-kWp-Anlage?

Laut Marktauswertungen von Vergleichsportalen 2026 rund 10.000 bis 13.000 Euro schlüsselfertig und ohne Speicher. Den genauen Preis für Ihr Dach nennen wir nach dem Termin vor Ort.

Was kostet ein Stromspeicher?

Rund 500 bis 1.000 Euro pro kWh nutzbarer Kapazität inklusive Installation. Ein 10-kWh-Speicher liegt damit grob zwischen 5.000 und 10.000 Euro.

Muss ich auf eine Solaranlage Mehrwertsteuer zahlen?

Nein, nicht bei Anlagen bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden. Ein Speicher, der zusammen mit der Anlage gekauft wird, ist ebenfalls umsatzsteuerfrei.

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